Worum geht es?

Wer kennt das nicht – es wird das Haus umgebaut, ein Bad saniert, eine Baugrube ausgehoben, ein Stadl abgerissen – und dann soll der Bauschutt und Aushub möglichst unkompliziert und günstig entsorgt werden. Ganz klar, das kommt in eine Bauschuttdeponie. Leider gibt es im Landkreis Rosenheim aber keine!

Was beantragen wir?

Die Zosseder GmbH Abbruch und Entsorgung betreibt in Attel eine Kiesgrube. Nach Ausbeutung des Kieses soll die Grube als Bauschutteponie der Deponieklasse 0 (DK0) ausgebaut und genutzt werden.

Ein entsprechender Antrag wurde im Dezember 2017 beim LRA Rosenheim eingereicht.

Die Deponieklasse 0 ist die „niedrigste“ oder „kleinste“ Deponieklasse in Deutschland und wird auch Bauschuttdeponie genannt.

Eckdaten:

Fl.Nr. 169, 259, 260, 264 und 265 Gemarkung Attel, Stadt Wasserburg

Deponiefläche mit Randbereichen: ca. 53.000 m²

Nutzvolumen: ca. 700.000 m³

Betriebsdauer: ca. 14 – 16 Jahre

Warum beantragen wir eine DK0-Deponie?

Wie unsere Firmenbezeichnung schon aussagt, sind wir im Abbruch- und Entsorgungsgeschäft tätig. Hierbei fällt regelmäßig Bauschutt und Aushub an, der entsorgt werden muss.

Im Landkreis Rosenheim sowie auch in den angrenzenden Landkreisen gibt es aktuell keine Bauschuttdeponie (DK0-Deponie), da der Großteil der dafür in Frage kommenden Mengen noch in Gruben verfüllt wird. Durch anstehende Gesetzänderungen und immer strenger werdende Regeln beim Verfüllen von Gruben wird eine zugelassene Bauschuttdeponie für die Entsorgung von Bodenaushub und Bauschutt in Zukunft unverzichtbar werden. Mittelfristig wird die Verfüllung von Gruben gesetzlich stark eingeschränkt und neu geregelt. Bayern ist Deutschlandweit das letzte Bundesland, in dem das Verfüllen von Bauschutt erlaubt ist! Es ist daher absehbar, dass der Bedarf an regionalen Deponien stark steigen wird. Die Bauschuttdeponie der Klasse 0 wird mittel- bis langfristig die Grubenverfüllung ersetzen.

Die Entsorgungssicherheit im Landkreis Rosenheim zu garantieren ist uns ein großes Anliegen. Auch zukünftig, die bei uns vor der Haustüre anfallenden Bau- und Abbruchmassen in der Region zu entsorgen und lange Transportwege zu vermeiden, halten wir für sehr wichtig. Selbstverständlich wird die Entsorgung durch eine regionale Lösung auch  kostengünstiger.

Wir wollen uns mit einer regionalen Deponie zukunftsfit machen,   Umweltbeeinträchtigungen durch weite Transportwege reduzieren und zukünftig hohe Entsorgungskosten für die regionale Bauwirtschaft verhindern.

Was kommt in eine DK0-Deponie?

In eine DK0-Deponie kommen vorwiegend Bodenaushub und Bauschutt der derzeit in ausgebeuteten Kiesgruben verfüllt wird.

Nachfolgend haben wir exemplarisch die gängigsten Bauschutt- und Aushubarten für Sie aufgeführt.

Haben Sie hierzu Fragen? Gerne können Sie uns diese per Mail stellen und wir versuchen diese so schnell als möglich zu beantworten:

attel@zosseder.de