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Directed by: Simon Zoßeder
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Informationen zur geplanten Deponie für mineralische Reststoffe

Im Unterschied zu einer „wilden“ Müllkippe oder Müllhalde ist eine Deponie eine bauliche und technische Anlage, die der sicheren und umweltgerechten Ablagerung von Abfällen dient.

Bis in die 60er Jahre wurde Müll noch oft in sogenannten „Bürgermeistergruben“ abgelagert. Jede Gemeinde hob eine Grube aus, in die sämtliche Abfälle vom Bauschutt bis zum alten Ölfass eingelagert wurden. Grundwasserschutz war damals noch kein Thema.

Ab den 50er Jahren wurden dann, vorrangig in Ballungsräumen, die ersten öffentlichen Mülldeponien von Städten und Landkreisen gebaut. Dem damaligen Wissensstand nach noch sehr einfach, mit einer simplen Lehmdichtung. Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte wurde die Technik immer ausgefeilter. Mehrlagige Basisabdichtungen aus Lehm, Bentonit und Folien wurde verbaut, Sickerwasserleitungen verlegt und ebenso mehrlagige Abdichtung nach Ende der Verfüllung auf dem Deponiekörper aufgebracht. Das erfasste Sickerwasser musste getrennt entsorgt werden, in der Regel in Kläranlagen.

Wurden anfangs noch Eigenüberwachungen als ausreichend angesehen, wurden Fremdüberwachungen durch unabhängige Ingenieurbüros Pflicht.

Seit 2005 wurden Deponien aufgrund Europäischer Verordnungen auch in Deutschland für brennbaren Müll gesperrt. Dieser darf seitdem nur noch in zugelassenen Müllheizkraftwerken verbrannt werden. Die Deponien dürfen seitdem nur noch für mineralische Abfälle verwendet werden. Aufgrund der hohen Betriebskosten haben zwischenzeitlich die meisten öffentlichen Deponien den Betrieb eingestellt.

Leider hat sich durch diesen Engpass schon so mancher Abfallbesitzer dazu hinreißen lassen, speziell mineralische Reststoffe, denen man ihr Gefährdungspotential nicht ansieht, ohne Analyse irgendwo entsorgen zu lassen. Frei nach dem Motto „ist ja bloß Bauschutt, Erde oder Eternit“. Bei Aschen hat sich leider oft die Meinung gefestigt, daß die ja der beste Dünger ist.

Speziell im Landkreis Rosenheim hat sich durch die Schließung der Landkreisdeponie Sieghart eine Entsorgungslücke aufgetan. Mineralische Abfälle die in normalen Kiesgruben zur Wiederverfüllung nicht zugelassen sind, werden entweder in weit entfernte Gruben im Osten der Republik verbracht, oder verschwinden auf nicht nachvollziehbaren Wegen.

Um die Entsorgungssicherheit wieder herzustellen und selbstverständlich auch um einen neuen Geschäftszweig aufzubauen, der wiederum für neue Arbeitsplätze sorgt, hat sich die Familie Zoßeder entschlossen, eine Deponie der Klasse 1 (DK 1) für mineralische Reststoffe zu errichten. Hierzu wurde ein Deponieplaner engagiert, das Landesamt für Wasserwirtschaft, das Landesamt für Umweltschutz mit einbezogen, ein Umweltverträglichkeitsgutachten sowie ein geologisches Gutachten erstellt und weitere umfangreiche Recherchen angestellt. Es wurden weder Kosten noch Mühen gescheut um sicher zu stellen, daß wirklich der geologisch und verkehrstechnisch ideale Platz gefunden wird. Dies war dann beim Standort Odelsham erreicht. Direkt an der B 304 gelegen, neben der Kläranlage der Stadt Wasserburg und mehrere 100 m von der nächsten Bebauung entfernt, waren alle Fachbehörden von diesem Standort überzeugt.

Hier sollen eben die Aushubmassen und der Bauschutt abgelagert werden, die nicht in Kiesgruben zur Rekultivierung zugelassen sind und die Grenzwerte von DK 1 nicht überschreiten. Selbst bei dieser niedrigen Deponieklasse werden schon höchste Ansprüche an Abdichtung und Sickerwasserfassung gestellt und die Deponie entsprechend errichtet.

Jede einzulagernde Charge muss dabei vom Fremdüberwacher freigegeben werden. Hierzu muss vorab eine Analyse nach Deponieverordnung vorgelegt werden.

Zusätzlich werden regelmäßig Proben aus dem Deponiekörper genommen.

Hochbelastete Mineralien werden auch weiterhin auf außerhalb des Landkreises liegenden Deponien der Klassen 2 bis 4 eingebaut.

Aus über 45 Jahren Erfahrung können wir einschätzen, daß etwa 95% Aushubmaterialien und Bauschutt eingelagert werden. Diese stammen vornehmlich aus Bauvorhaben aus dem Landkreis Rosenheim.

Daneben sollen andere mineralische Reststoffe wie Eternit, Asphalt und Holzverbrennungsaschen eingelagert werden.

Auch hier steht durchaus auch der Umweltgedanke mit im Vordergrund. Wie oft landet Eternit, das vorher ein Gartenhäuschen, eine Werkhalle, den Meterholz-Stapel im Wald bedeckt hat oder gar als Wasserleitung diente, irgendwo in der Natur?

Auf der Deponie, verpackt in staubdichte BigBags, ist das Material sicher verwahrt und wird nach dem Abladen mit Aushub überdeckt. Anders als bei wilden Ablagerungen oder gar beim illegalen Wegebau, ist eine Gefährdung von Mensch, Tier und Umwelt auf der Deponie ausgeschlossen. Gleiches gilt für teerhaltigen Asphalt und Holzaschen.

Die oftmals befürchtete Einlagerung von überwiegend Eternit aus Profitgründen, ist aufgrund der begrenzten Laufzeit gar nicht möglich. Zudem rechnet sich eine schnell abgewickelte Deponie am besten und dies ist nur mit Massengütern wie Aushub und Bauschutt möglich.

Niemandem kann ernsthaft daran gelegen sein, daß mineralische Abfälle entweder billig illegal, oder teuer in weit entfernten Deponien entsorgt werden.

Eine regionale Lösung ist die ökologisch und ökonomisch sinnvollste Variante und wird von sämtlichen Behörden favorisiert.

Sollten Sie Fragen zum Thema Deponie haben, stehen Ihnen unsere Mitarbeiter für die Beantwortung gern zur Verfügung. Anruf oder Email genügt.

 

 

 

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